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Der Freischütz PDF  | Drucken |  E-Mail

Romantische Oper in drei Akten von Carl Maria von Weber [1786 –1826]
Libretto von Friedrich Kind


Musikalische Leitung David Stahl
Inszenierung Beverly Blankenship
Bühne Heinz Hauser
Kostüme Susanne Hubrich


Seit vielen Wochen plagen Max seine Misserfolge beim Schießen und der Spott seiner Umgebung.
Aber er darf Agathe, die Tochter des Erbförsters, nur dann heiraten, wenn ihm der dafür notwendige traditionelle Probeschuss gelingt. Er lässt sich darauf ein, mit seinem Jägerkollegen, dem Kriegsheimkehrer Kaspar, in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen: Jeder Schuss ein Treffer. Aber er ahnt nicht, dass Kaspar, der von Agathe einst abgewiesen wurde, dafür einen Pakt mit dem Teufel eingeht.
Währenddessen wird Agathe von schrecklichen Alpträumen und Todesahnungen geplagt. Nur schwer kann ihre Freundin Ännchen sie aufmuntern. Als der große Tag des Probeschusses naht, droht die spannungsgeladene Situation zu eskalieren: Max verschießt übermütig seine nachts gegossenen Freikugeln, Kaspar versucht Max zu hintergehen, Agathe gelangt in die Schusslinie.
Carl Maria von Weber arbeitete in Abständen über zehn Jahre am Freischütz. Bei der Berliner Uraufführung 1821 enthusiastisch gefeiert, ist die Beliebtheit von Webers Hauptwerk seit bald 200 Jahren ungebrochen. Die phantastische, in mystischer Atmosphäre spielende Handlung, die Idee des Triumphs des Guten über die bösen Mächte und die besondere Bedeutung der Natur, besonders des Waldes, machen den Freischütz zur romantischen
deutschen Volksoper schlechthin. Webers Phantasie lässt denn auch seine ausdrucksstarke Musik zum packenden Erlebnis werden, nicht zuletzt durch seine progressive romantische Harmonik und den neuen Reichtum an Klangfarben.
Die Regie liegt in den Händen von Beverly Blankenship, die am Gärtnerplatz bereits Das Märchen vom Zaren Saltan psychologisch tiefgehend und mit märchenhaften, starken Bildern in Szene gesetzt hat.

 

Quelle: http://www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de