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Theaterjugendring München im Jugendinformationszentrum

Herzogspitalstraße 24 (Lageplan)

(Eingang: Herzog-Wilhelm-Str. / durch das Karlstor in Richtung Marienplatz gehend die erste Querstraße rechts)

80331 München

 

Tel: 089 / 550 521 520

Fax: 089 / 550 521 521

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Web: www.theaterjugendring.de

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Die Sprechzeiten und die personelle Besetzung sind in der Regel (Ausnahme: Ferien) wie folgt:

Dienstag

9.00 - 12.00 Uhr & 13.00 - 15.00 Uhr durch Katharina Schöfl

 

Mittwoch

9.00 - 12.00 Uhr & 13.00 - 15.00 Uhr durch Renate Groß
 

Donnerstag

9.00 - 12.00 Uhr & 13.00 - 15.00 Uhr durch Lea Maack


Der Theaterjugendring, ein Serviceangebot des Kreisjugendring München-Stadt, vermittelt seit 1947 Theater- und Konzertkarten an Jugendliche in München und Umgebung. Im Rahmen eines offenen Abonnement-Systems betreut der Theaterjugendring circa 150 Abonnenten-Gruppen, in denen von 2 bis zu 200 Jugendliche und junge Erwachsene aus Gymnasien, Real- und Hauptschulen, Berufs- und Abendschulen, Wohnheimen, Studentengruppen etc. Mitglieder sind.

 

So werden monatlich etwa 2.500 Theaterkarten aus den verschiedensten Sparten - von Sprechtheater über Oper, Operette, Ballett, Tanz, klassische und Jazzkonzerte bis hin zu Kabarett und fremdsprachigen Theatervorstellungen –  und von den verschiedensten Theatern der sehr lebendigen Münchner Theaterlandschaft (Bayerische Staatsoper, Gärtnerplatztheater, Prinzregententheater, Residenztheater, Kammerspiele, Volkstheater, Metropoltheater, TamS, Viel Lärm um Nichts, Teamtheater, Lach- und Schießgesellschaft etc.) an die Jugendlichen vergeben.

 

Eine besondere Herausforderung für die Mitarbeiterinnen des Theaterjugendrings liegt darin, aus dem vielfältigen Spielplanangebot für jede Gruppe die geeigneten und vor allem die begeisternden Vorstellungen auszuwählen. Denn das Ziel des Theaterjugendringes ist es, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aktiv an der Bühnenwelt Münchens teilhaben zu lassen, sie zu Theaterkennern und -liebhabern zu machen. Wenn es gelingt, eine Kultur des Zuschauens zu vermitteln, dann kann eine bleibende, intensive Affinität an das Medium Theater entstehen, eine "Theaterliebe fürs Leben".

 

Zur Geschichte des Theaterjugendring

 

Ende 1946 gründeten der Münchner Stadtschulrat Anton Fingerle und Hans Ludwig Held, der damalige Kulturbeauftragte der Stadt München, das Jugendkulturwerk zur „Betreuung der Jugend in allen kulturellen Angelegenheiten nicht ausgesprochen schulischer Art.“ Darunter verstand der Münchner Stadtschulrat vor allem das, was er dann Theaterjugendring nannte und 1947 ins Leben rief. 

 

Anton Fingerle verfügte über eine ausgesprochen humanistische Bildung. Und so empfand er es als absolut dringende Notwendigkeit, die jungen Münchner unmittelbar nach der Katastrophe des 2.Weltkriegs, in einer Situation, in der es kaum das Notwendigste zum Überleben gab, mit Kultur zu versorgen und ihnen auf diesem Weg wieder humanistische Werte zu vermitteln. 

 

Aber auch nachdem circa zehn Jahre später die Gesellschaft wieder mehr zur Ruhe gekommen war und das unmittelbare Bedürfnis nach Kultur vielleicht auch Ablenkungen anderer Art gewichen ist, hat sich das System Theaterjugendring etabliert und im heutigen Sinn individualisiert.

 

Im Februar 1987, in seinem 40. Jahr also,  wird der Theaterjugendring offiziell zu einer Einrichtung des Kreisjugendring-Stadt. Stadtrat Stützle und der damalige  KJR-Vorsitzende Klaus Dittrich schließen einen Vertrag, in dem festgelegt wird, dass der KJR München-Stadt die Aufgaben der „durch das Jugendkulturwerk geplanten Maßnahme ‚Theaterjugendring’ übernimmt. Und so steht der Theaterjugendring heute in der Obhut des Kreisjugendring München-Stadt.